Weiter zum Inhalt

Druckvorschau | als PDF herunterladen

Helmut Konrad

Geschlecht Männlich

Geburtsjahr 10.02.1954

Kreisverband Mettmann

Bezirksverband Niederrhein-Wupper

Themen Haushalt & Finanzen, Schule

Website

Liebe Grüne,

angesichts der schweren Erblast der Vorgängerregierung hat sich unsere Minderheitsregierung wacker geschlagen. CDU und FDP, die jetzt heuchlerisch die Sparweltmeister mimen, hatten zuletzt eine Neuverschuldung von 9 Milliarden. Daraus sind unter Rot-GRÜN nur noch 3,6 Mrd. geworden. Und das wurde erreicht trotz geringerer Einnahmen durch verschiedene Bundesgesetze. Und trotz neuer Leistungen wie Stärkungspakt Stadtfinanzen, geringerer Elternbeiträge und Abschaffung der Studiengebühren.

Weiter an der Schuldenfront!

Aber wir können mit der nachlassenden Neuverschuldung noch nicht zufrieden sein, denn weiter wächst der Schuldenberg. Gewiss, der Bund muss stärker in die Pflicht genommen werden, aber auch das Land kommt nicht um weitere deutliche Sparmaßnahmen herum. Auch wenn’s wehtut.

Lage der Städte verbessern!

Der folgende Witz macht die Runde: Eine ostdeutsche Familie macht im Ruhrgebiet Urlaub. Die Eltern machen auf die marode Häuser aufmerksam und erklären ihren Kindern: „So hat‘s bei uns früher auch ausgesehen vor der Wende.“
Viele Städte im Westen schlagen sich mit Strukturproblemen herum und müssen noch Schulden machen für den Aufbau Ost. Die Landesregierung hat geholfen mit dem Stärkungspakt, aber das System des Finanzausgleichs muss grundlegend überarbeitet werden.

„Gewerbesteuer-Kannibalismus“ verhindern!

In ihrer Notlage kommen manche Städte auf fragwürdige Ideen. Die Stadt Monheim hat mit einem Paukenschlag die Gewerbesteuer von 435% auf 300% gesenkt. Den niedrigsten Hebesatz in ganz NRW. Ziel ist, Betriebe aus anderen Städten abzuwerben. Es droht eine Steuerspirale nach unten. Ein übertriebener Wettbewerb, der durch ordnende Regeln eingeschränkt werden muss.
Trend zu den großen Städten bremsen!
Bei abnehmender Bevölkerung werben die Großstädte verstärkt um Neubürger mit gutem Einkommen. Diese Wanderungsbewegung gefährdet die Infrastruktur wie Schulen und Krankenhäuser in kleinen Kommunen. Die Landespolitik muss daran arbeiten, diesen Trend zu bremsen.

Biografie

Geb. 1954. Verh. Sohn im Studium. 1973 Abi. Studium BWL, VWL und Soziologie an der Uni Köln. Abschluss Dipl.-Handelslehrer 1978. Zivildienst. Abschluss Volkswirt 1980. Seitdem Lehrer an einem Kaufm. Berufskolleg. Fächer: VWL, BWL/ Rechnungswesen und Gesellschaftslehre/ Geschichte. SV – Lehrer und Lehrerrat. Seit 1980 Mitglied der GRÜNEN, seit 1984 im Rat der mittlerweile schuldenfreien Stadt Langenfeld im Rheinland. Schwerpunkte: Finanz- und Wirtschaftspolitik, Energie, Gesamtschulzweckverband, Kultur. Seit 1990 Fraktionsvorsitzender und Sparkassenverwaltungsrat. Bürgermeisterkandidat 1999. Landtagskandidat 2010 im Wahlkreis Mettmann-Süd. Mitgl. in GEW u. BUND

Bewerbung veröffentlicht am 29.März 2012